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Name:                   Nero (Urmel) vom Sachsen Adel
Wurfdatum:           29.10.2009

Stammbaum
Mutter:                 Kandice vom Sachsen Adel
Vater:                   Jubilee´s Black Magic 

Herkunft und Geschichte des Mops

Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Er galt als Kaiserhund und es war ein Privileg der Kaiser, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren, von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.

Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt. Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie in die Niederlande. Von dort breitete sich der Mops in den Salons der Damen aus, von wo aus er auch als Beigabe in die Malerei gelangte, so zum Beispiel in das Bildnis der Marquesa de Pontejos von Francisco de Goya, oder als historischer Begleiter einige Berühmtheit erfuhr, wie zum Beispiel Fortuné, der Mops von Joséphine de Beauharnais; um 1900 wurde er dort von dem Pekinesenabgelöst. Ab 1918 kam es zu einem neuen Aufschwung seiner Rasse als Modehund.

Der Mops in seiner historischen Form ist durch Gemälde des Malers William Hogarth überliefert, auf dem neben dem Selbstporträt des Malers auch sein Mops Trump abgebildet ist. In Brehms Tierleben von 1927 wird die ursprüngliche Kopfform besonders deutlich.

Der Mops als Haushund

Mit einer Größe bis zu 32 cm Schulterhöhe zählt der Mops zu den sogenannten Mini-Molossern. Zum Sport- oder Wachhund ist er nicht geboren, macht jedoch auf anderem Gebiet Karriere: Er ist ein idealer Gesellschaftshund, vor allem für Senioren. Dazu prädestinieren ihn seine Anhänglichkeit und sein Bedürfnis nach Körperkontakt. Durch sein kleines Format eignet er sich gut als Stadt- und Wohnungshund. Der Mops ist außerdem eine gute Wahl für Hunde-Anfänger und verträgt sich mit Kindern und anderen Haustieren.

Möpse mögen Wasser, Balancier- und Apportierspiele, sind aber keinesfalls Sportskanonen. Joggen oder am Fahrrad laufen ist nichts fürsie. Besser sind bodennahe Hundevergnügen wie ausgiebiges Buddeln und Toben. Der Mops liebt es, Sofas und erhöhte Punkte zu erklimmen.Treppensteigen ist aber ungesund; nehmen Sie Ihren Liebling besser auf den Arm.

Gesundheit und Pflege des Mopses

Die Pflege dieser Hunderasse ist anspruchsvoll. Das Fell, meist in den Mops-Farben Beige oder Schwarz, ist pflegeleicht. Regelmäßiges Bürsten ist aber nötig, denn der Mops neigt zum Haaren. Aufwendige Pflege braucht das Gesicht: Die Hautfalten müssen sauber und geschmeidig gehalten werden, für die Ohren gibt es beim Tierarzt spezielle Pflegemittel. Auch die regelmäßige Reinigung von Augen und Nase ist Pflicht. Achten Sie zudem auf ausgewogene Ernährung: Möpse neigen zu Übergewicht, das sie nicht durch Sport ausgleichen können.

Aufgrund der kurzen Nase haben die Tiere eine zuchtbedingte Veranlagung zu Atemkrankheiten. Züchter versuchen heute, dem Mops wieder etwas mehr „Nase“ zu geben. Durch die vorstehenden Augen entstehen Probleme mit der Hornhaut. Etwa jeder hundertste Mops leidet an Pug-Dog-Enzephalitis, einer entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems. Kaufen Sie Ihren Mops unbedingt bei einem seriösen Züchter und informieren Sie sich auch über die Elterntiere! Sie werden also voraussichtlich lange Freude an Ihrem Mops haben.

Der Mops-Charakter

Klein, aber forsch: Gegenüber Artgenossen neigen Möpse zu Größenwahn. Sie tapsen mit Urvertrauen durch die Welt und reagieren sensibel auf Stimmungen. Der Mops verträgt Einsamkeit nicht, er möchte überall mitmischen. Fühlt er sich zurückgesetzt, zeigt er das: Mit Mimik, Gestik und seinem Lautrepertoire aus Grunzen, Schnaufen und Grummeln kommuniziert er mit seinen Menschen. Möpse sind intelligent, aber auch eigenwillig und gelegentlich stur. Konsequente Erziehung ist schon im Welpenalter unabdingbar.

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