Ein Mops, eine kaiserliche Vergangenheit

Alonso lebt wie ein Kaiser. Wir schreiben mit.

Vor über 2.000 Jahren war der Mops der Hund chinesischer Kaiser. Heute liegt er bei uns auf dem Sofa. Hier gibt's Geschichten, Pflege-Tipps und Videos aus seinem Alltag — zwischen Palast-Attitüde und Schnarchen.

Illustration: ein Mops auf einem Thron, kaiserlicher Hofstaat im Hintergrund
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Ausgeglichen
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Fröhlich
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Lebhaft

Herkunft und Geschichte des Mopses

Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Er galt als Kaiserhund – ihn besitzen und anfassen zu dürfen war ein Privileg der Kaiser. Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt.

Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie nach Europa. Von dort breitete sich der Mops in den Salons der Damen aus – und in der Malerei, etwa im Bildnis der Marquesa de Pontejos von Francisco de Goya, oder als Begleiter von Fortuné, dem Mops der Joséphine de Beauharnais.

Illustration: ein gepanzerter Mops als kaiserliches Reittier
Alonso, unser Mops

Der Mops als Haushund

Mit bis zu 32 cm Schulterhöhe zählt der Mops zu den sogenannten Mini-Molossern. Zum Sport- oder Wachhund ist er nicht geboren – dafür ist er ein idealer Gesellschaftshund, gerade für Senioren und Einsteiger. Er verträgt sich gut mit Kindern und anderen Haustieren.

Möpse mögen Wasser-, Balancier- und Apportierspiele, sind aber keine Sportskanonen: bodennahes Buddeln und Toben schlägt Joggen. Treppen steigt Alonso ungern selbst – auf den Arm nehmen ist gesünder für seine Gelenke.

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Kurze Clips, lange Videos – Alonso in Bewegung.

Gesundheit und Pflege des Mopses

Das Fell – meist Beige oder Schwarz – ist pflegeleicht, regelmäßiges Bürsten reicht. Aufwendiger ist das Gesicht: Die Hautfalten müssen sauber und geschmeidig gehalten werden, Augen und Nase brauchen regelmäßige Reinigung. Auf ausgewogene Ernährung achten – Möpse neigen zu Übergewicht.

Wegen der kurzen Nase besteht eine zuchtbedingte Veranlagung zu Atemkrankheiten, durch die vorstehenden Augen können Hornhautprobleme entstehen. Ein seriöser Züchter mit gesunden Elterntieren ist die beste Vorsorge.

Mops mit typisch faltigem Gesicht
Illustration: ein Mops auf einer Waage

Der Mops-Charakter

Klein, aber forsch: Gegenüber Artgenossen neigen Möpse zu Größenwahn. Sie tapsen mit Urvertrauen durch die Welt und reagieren sensibel auf Stimmungen. Einsamkeit verträgt der Mops schlecht – er will überall mitmischen.

Mit Mimik, Gestik und seinem Lautrepertoire aus Grunzen, Schnaufen und Grummeln kommuniziert er unmissverständlich. Intelligent, aber eigenwillig und gelegentlich stur – konsequente Erziehung lohnt sich schon im Welpenalter.